
Was bedeutet Terror aus philosophischer Sicht? Worin liegen die Ursachen dieses Phänomens? Und welche Rolle spielt das Völkerrecht in einer Welt, in der die Legitimationsgrundlagen staatlicher Gewalt und Souveränität immer stärker von privaten Akteuren bedroht werden. Mit diesen Fragen setzen sich Jürgen Habermas und Jacques Derrida, Vertreter der postmodernen Philosophie, in einem Gespräch mit der italienischen Philosophin Giovanna Borradori auseinander. Dieses Gespräch ist Ausgangspunkt des vorliegenden Beitrags.
Der Aufsatz wurde im Rahmen des 7. Beitragswettbewerbes „Recht in Zeiten des Terrors“ angefertigt. In der Serie aus Anlass des Wettbewerbes sind bisher des Weiteren erschienen: Michael Walter (15-2008), Christoph Brendel (16-2008), Henrik Zapfe (17-2008), Elisa Hoven (18-2008), Heiko Richter (19-2008), Tina Roeder (20-2008), Andreas von Mettenheim (21-2008), Manuel Ladiges (2-2009), Rolf H. Weber/Romana Weber (4-2009), Christopher Unseld (5-2009), Hauke Haverkamp (7-2009), Susanna Suelmann (9-2009), Bijan Moini (11-2009), Marc Lendermann (12-2009), Dominik Steiger (14-2009), Christina Scheidle (15-2009), Heribert Prantl (16-2009) und Annegret Frankewitsch (18-2009).
Kategorie
Rechtsphilosophie
Schlagworte
Autoimmunisierungskrise | Derrida | Habermas | postmoderne Philosophie | Terror | Völkerrecht | Völkerrechtliches Gewaltverbot
Zitierempfehlung
Yoan Hermstrüwer, HFR 2009, S. 30 ff.
Verlinkungsempfehlung
http://www.humboldt-forum-recht.de/deutsch/3-2009/index.html
Bearbeitet von Katharina Lemberger