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ISSN 1862-7617
Publikationen - Aufsätze - 4-2008
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Dr. rer. pol. Edith Obinger-Gindulis

Zwischen Moral und Selbstbestimmung - Ein Blick über die Grenzen: Die Abtreibungsregime der OECD-Länder und ihre Bestimmungsfaktoren im Vergleich


Kurzfassung der Autorin

Portrait des AutorsDer Abbruch einer Schwangerschaft gehört weltweit zu den leidenschaftlich diskutierten Themen der Gegenwart. Verfechter moralischer, politischer und juristischer Argumente stoßen in den Kontroversen aufeinander und prägen je nach ihrem Einflussbereich die Regulierung der Schwangerschaftsunterbrechung in den Staaten mit. Die unterschiedliche Gewichtung der einzelnen Argumente in den jeweiligen Ländern hat international differierende Abtreibungsregime zur Folge: Sie reicht vom generellen Verbot über das Modell einer stark eingeschränkten bis hin zu einer völlig liberalen Regelung. 

Ein Vergleich unter den OECD-Kernländern enthüllt, dass in ganz besonderem Maße politische Parteien die Ausgestaltung des nationalen Abtreibungsrechts determinieren. In einzelnen Demokratien beeinflussen ferner Institutionen wie eine autonome Verfassungsgerichtsbarkeit und ein verfassungsmäßig vorgegebenes direktdemokratisches Element die politische Regulierung der Schwangerschaftsunterbrechung.


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Inhaltsverzeichnis

Kategorie
Rechtsvergleichung | Strafrecht

Schlagworte
Abbruch | Abtreibungsrecht | OECD | Schwangerschaftsabbruch | StGB | Strafrecht

Zitierempfehlung
Edith Obinger-Gindulis, HFR 2008, S. 40 ff.

Verlinkungsempfehlung
http://www.humboldt-forum-recht.de/deutsch/4-2008/index.html

Bearbeitet von Kathrin Schwärzel