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ISSN 1862-7617
Publikationen - Aufsätze - 4-2010
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Elisa Hoven / Markus Rotter

"Ultimate Fighting"

Eine Betrachtung aus dem Blickwinkel der Menschenwürde


Kurzfassung der Autoren

Portrait des AutorsPortrait des AutorsWährend das Ultimate Fighting in den USA bereits als etablierte Sportart mit eigenem Regelwerk bezeichnet werden kann, mehren sich neben moralischen Bedenken an einem gewaltgeprägten Sport auch rechtliche Zweifel an der Zulässigkeit des Ultimate Fightings in der Bundesrepbulik. Nachdem im Juni 2009 das Ultimate Fighting erstmals in Köln ausgetragen wurde, ist eine für Dezember 2009 geplante Veranstaltung in Berlin - womöglich aufgrund des öffentlichen Drucks - abgesagt worden. Auch der Innensenator von Berlin erklärte, künftig würden städtische Hallen für Ultimate Fighting nicht mehr zur Verfügung stehen. Die Brutalität und offensive Vermarktung der Veranstaltung werfen daher die Frage auf, ob das Ultimate Fighting einen Verstoß gegen die Menschenwürde des Kämpfers darstellt und womöglich zu untersagen ist.

Der Beitrag von Hoven/Rotter setzt sich zunächst mit der allgemeinen Geltung der Menschenwürde im Verwaltungsrecht auseinander. Schwerpunktmäßig wird das Ultimate Fighting sodann in die bestehende Kasuistik zur Bestimmung und Reichweite des Schutzbereiches der Menschenwürde eingeordnet, wobei das dogmatische Verständnis der Menschenwürde den wesentlichen Ausgangspunkt bildet. Das Ultimate Fighting, so scheint es,  knüpft dabei an eine langjährig bestehende Diskussion nahtlos an. Abschließend wird die Frage untersucht, ob die Teilnehmer des Ultimate Fightings auf die Achtung ihrer Würde wirksam verzichten können.

Der Beitrag ist bestrebt, für die im Zusammenhang mit dem Ultimate Fighting aufkommenden Fragen, Lösungswege aufzuzeigen, die unabhängig von (wandelbaren) Moralvorstellungen und (subjektiven) Sittlichkeitsempfinden sind.


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Inhaltsverzeichnis

Kategorie
Polizeirecht | Verfassungsrecht | Verwaltungsrecht

Schlagworte
Bundesverfassungsgericht | Bundesverwaltungsgericht | BVerfG | BVerwG | Georg Jellinek | Gewaltspiele | GG | Art. 1 GG | Grundgesetz | Grundrechte | Kampfsport | Menschenwürde | Objektive Wertordnung | Öffentliche Ordnung | Öffentliche Sicherheit | Oktogaon | Schutzpflicht | Sport | Statuslehre | Status negativus | Status positivus | Ultimate Fighting

Zitierempfehlung
Elisa Hoven / Markus Rotter, HFR 2010, S. 55 ff.

Verlinkungsempfehlung
http://www.humboldt-forum-recht.de/deutsch/4-2010/index.html

Bearbeitet von Peter Schmidt