Ergebnisse für: "Beitrag"
Die Frage, wie Globalisierung gerecht gestaltet werden könnte, gibt Anlass, das ihr zugrunde liegende Normenverständnis einer ethischen Analyse zu unterziehen. Gerechtigkeit basiert in vielen Gesellschaften auf tief verwurzelten kooperationsfördernden Normen und Werten wie z. B ...
In seinem Beitrag begründet Alfredo Märker zunächst, warum wir heutzutage überhaupt über Gerechtigkeit nachdenken dürfen und müssen, insbesondere also kein Grund besteht, den Gerechtigkeitsanspruch von vornherein aufzugeben. Auch global lasse sich - trotz aller Zweifel, Bedenken und Schwierigkeiten - Gerechtigkeit einfordern. Das Streben nach einem Mindestmaß an globaler Gerechtigkeit müsse schließlich auch auf Seiten der mächtigeren Staaten nicht nur um der Gerechtigkeit selbst willen erfolgen, es liege vielmehr auch in ihrem wohlverstandenen Interesse ...
Der Autor stellt eine Theorie für die Entstehung des Globalen auf. Er unterscheidet dabei zwischen Globalem, was durch Globalisierung entsteht und Globalem, was nicht durch Globalisierung entsteht. Er geht davon aus, dass man Globales nicht globalisieren kann, sondern nur räumlich Begrenztes ...
Der Beitrag von Stefan Haack ist einer der Siegerbeiträge des 3. HFR-Beitragswettbewerbs 2001 zum Thema: "Vom Imperator zum Moderator - Die neue Rolle des Staates".
Im Mittelpunkt steht ein Stück vom Album "The Future" des kanadischen Romanautors, Lyrikers und Sängers Leonard Cohen aus dem Jahr 1992: "Democracy is coming to the U ...
In der Wissensgesellschaft geraten Organisation derzeit unter den Imperativ des Lernens und Wissens. Bislang sind vor allem Wirtschaftsunternehmen dabei, sich zu wissensbasierten Organisationen weiterzuentwickeln. An dieser Stelle setzt der Beitrag an: Ausgehend von der Kritik an neoliberalen Konzepten zur Abschaffung des Staates wird unter Rückgriff auf neuere soziologische Arbeiten dafür plädiert, in das Zentrum von Reformüberlegungen zum Staat die Frage nach seiner Wissensbasierung zu stellen ...
Der Beitrag fragt nach der legitimatorischen Funktion der Staatsmetaphern "Imperator" und "Moderator". Zunächst wird ihr begrifflicher Kern - das Sprachspiel und die Kommunikationsstruktur des Befehlens, bzw. Moderierens - dargestellt, um dann den zum Teil verschütteten oder ins Gegenteil verkehrten Gehalt der Metaphern zu entfalten ...
Márton Hagner betrachtet Zwecke und Auswirkungen von Kameraüberwachungen im öffentlichen Raum. Die einfache Überwachung mit Kameras und Monitoren solle primär die verlorengegangene soziale Kontrolle ersetzen und erscheine als verfassungsrechtlich unbedenklich. Der Einsatz von Computern ermögliche jedoch etwa auch die automatische Identifikation von Personen und die Erstellung von Bewegungsprofilen und damit eine Überwachung von Orwell'schen Ausmaßen ...
Nacktheit gebiert Scham, insofern sie eine Form der Schutzlosigkeit vor Erkenntnis und Beurteilung durch andere darstellt.
Fremderkenntnis (im Sinne einer Erkenntnis durch Fremde) und die daraus resultierende Fremdbestimmbarkeit ist eine der größten Gefahren für die menschliche Freiheit. Sie entsteht analog zur Gewinnung des Selbstbewußtseins und der aus dieser resultierenden Selbstbestimmung ...
In unserer digitalen vernetzten Gesellschaft stellt sich die Frage, wie wichtig Datenschutz im Internet ist. Die Autorin stellt sich auf den Standpunkt eines Netzbürgers; sie überlegt, ob sich das Verständnis der den (Informations-) Grundrechten zugrunde liegenden Werte nicht verschoben hat und inwieweit die Informationsfreiheit und das Funktionieren des Internet dem staatlichen Datenschutz entgegenstehen. Es wird angesprochen, daß der grundrechtliche Schutz auf informationelle Selbstbestimmung, einschließlich der Pflicht des Staates diesen Schutz zu gewährleisten, im Internet nicht sehr weit reicht und aufgrund der (technischen) Eigenarten des Internet auch nicht sehr weit reichen kann ...
Die zunehmende europäische Integration bewirkt, daß sich Unternehmen in immer stärkeren Maße innerhalb verschiedener Rechtsordnungen betätigen. Dies führt zu Transaktionskosten und mit ihnen verbundenen Wohlstandsminderungen. Diese Entwicklung stellt eine Herausforderung für das Recht dar ...