Ergebnisse für: "Arbeitnehmer"
In dem Beitrag wird die neueste Rechtsprechung des EGMR zu den Schutzrechten des Arbeitnehmers im Fall einer Strafanzeige gegen seinen Arbeitgeber auf ihre Konsequenzen für die nationale deutsche Rechtsprechung untersucht. Dabei wird der Ansatz des EGMR kritisiert, dem Arbeitnehmer in Situationen, an denen ein gesteigertes öffentliches Interesse besteht, mehr Schutzrechte einzuräumen als in „normalen“ Fallgestaltungen, in denen der Arbeitnehmer seine Rechte als Staatsbürger wahrnimmt durch Anzeige auf betriebliche Missstände hinzuweisen. Darüber hinaus wird der Ansatz der nationalen Rechtsprechung abgelehnt, dass der Arbeitnehmer in diesen Situationen den Vorwurf zunächst innerbetrieblich klären lassen muss ...
Der Beitrag von Professor Branahl beschäftigt sich mit dem sogenannten „Whistleblowing“. „Whistleblower sind Mitarbeiter, die Missstände aufdecken, indem sie Informationen aus dem Unternehmen, in dem sie tätig sind, an die Organisationsleitung weitergeben (internes Whistleblowing) oder Außenstehende informieren (externes Whistleblowing). “ Das Spannungsverhältnis zwischen (arbeitsrechtlichen) Loyalitätspflichten und dem öffentlichen Informationsinteresse entsteht vor allem bei dem „externen“ Whistleblowing: In diesem Fall ist der Arbeitnehmer zu besonderer Sorgfalt verpflichtet; er muss gründlich prüfen, ob die Information zutrifft, will er Konsequenzen seines ansonsten zumindest fahrlässigen Verhaltens vermeiden ...
Die Frage nach der Kündigung bei „Bagatelldelikten“ gegen den Arbeitgeber hat mit dem „Emmely-Urteil“ des BAG und der vorangegangenen Fachdiskussion, vor allem aber der medialen Aufbereitung des Vorgangs, hohe Aktualität erfahren. Obwohl das BAG sich anscheinend im bekannten Rahmen bewegt, verlässt die Entscheidung bei näherer Betrachtung den bisherigen Weg. Dieser ist als Weiterentwicklung der bisherigen, hier ausführlich nachgezeichneten Rechtsprechung plausibel, aber nicht unproblematisch - insbesondere wenn man die in der Literatur durchaus auffindbare grundsätzliche Kritik am Gebäude der Kündigungsrechtsprechung mit einbezieht, die Grundfragen des Arbeitsrechts berührt ...
Die mit der Ablösung des BAT durch den TV-L/TVöD verbundenen Hoffnungen auf ein einfacheres Tarifrecht für den öffentlichen Dienst haben sich nicht erfüllt. Teilweise sind neue Probleme entstanden, so auch durch einen Systemwechsel im Entlohnungssystem. Der Beitrag befasst sich mit der Problematik der Mitbestimmung der Personalvertretung bei der Zuordnung eines Beschäftigten zu einer Entwicklungsstufe innerhalb einer Entgeltgruppe ...
Der folgende Beitrag setzt sich mit der umstrittenen Frage auseinander, ob der Arbeitnehmer beim Abschluss arbeitsrechtlicher Verträge als Verbraucher i. S. d ...
Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) ist im Jahr 2006 in Kraft getreten, nunmehr zwei Jahre später kann eine erste Zwischenbilanz gezogen werden.
Während Befürworter den weit reichenden Diskriminierungsschutz am Arbeitsplatz und in großen Teilen des privaten Rechtsverkehrs hervorheben und die Sensibilisierung für Gleichbehandlungsfragen loben, melden sich auch zahlreiche kritische Stimmen zu Wort.
Diese betonen sehr unterschiedliche Aspekte, welche sowohl die formale Ausgestaltung des Gesetzes, den inhaltlichen Regelungsumfang als auch seine möglichen Folgen betreffen ...
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