Arbeitsrechtsschutzversicherung Leistungen & Kosten im Vergleich

Dominic Offers Geprüft von Dominic OffersZuletzt aktualisiert: 4. Juli 2026
Illustration: Arbeitsrechtsschutzversicherung Leistungen & Kosten im Vergleich

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Arbeitsrechtsschutzversicherung dient zur Verteidigung des Arbeitnehmers gegenüber dem Arbeitgeber oder Kollegen. Sie unterstützt den Versicherungsnehmer darin, seine Forderungen durchzusetzen und sich gegen Ungerechtigkeiten im Arbeitsalltag zur Wehr zu setzen.
  • Arbeitsrechtsschutz ist in erster Linie für Arbeitnehmer gedacht. Es gibt spezielle Angebote für Selbstständige und leitende Angestellte.
  • Personen im Ruhestand benötigen in der Regel keinen Arbeitsrechtsschutz mehr. Für sie ist ein Seniorentarif besser geeignet, der ein angepasstes Privatrecht enthält. Darin ist unter anderem Schutz gegen Streitfälle aus einer geringfügigen Beschäftigung enthalten.
  • Eine Arbeitsrechtsschutzversicherung kann nicht als einzelnes Modul gebucht werden. Sie muss zumindest mit Privatrechtsschutz kombiniert werden.
Inhalte
  1. Was ist Arbeitsrechtsschutz?
  2. Was ist im Arbeitsrechtsschutz versichert?
  3. Welche Kosten werden übernommen?
  4. Welche Kosten werden nicht übernommen?
  5. Wann greift der Arbeitsrechtsschutz?
  6. Welche Risiken sind versichert?
  7. Rechtsbereiche der Rechtsschutzversicherung
  8. Wie sinnvoll ist eine Arbeitsrechtsschutzversicherung?
  9. Welche Zusatzoptionen gibt es?
  10. Was kostet eine Arbeitsrechtsschutzversicherung?
  11. Worauf sollten Versicherungsnehmer bei einer Arbeitsrechtsschutzversicherung achten?
  12. Fazit
  13. Häufige Fragen

Was ist Arbeitsrechtsschutz?

Die Arbeitsrechtsschutzversicherung gehört zu den Modulen oder Bausteinen der Rechtsschutzversicherung. Sie stellt eine Versicherung für abhängig Beschäftigte (Arbeitnehmer, Angestellte, Beamte) dar. Mitunter wird die Arbeitsrechtsschutzversicherung auch Berufsrechtsschutz genannt. Ein Arbeitsrechtsschutz Test ist schwierig, weil sie nie allein abgeschlossen werden kann. Die meisten Versicherungen bieten sie nur zusammen mit dem Privatrechtsschutz an oder als Kombi-Tarif, bestehend aus allen 4 Bereichen: Privatrecht, Verkehrsrecht, Arbeitsrecht und Wohnungs- & Grundstücksrecht. Arbeitsrechtsschutz ohne Wartezeit gibt es nur in Ausnahmefällen.

Was ist im Arbeitsrechtsschutz versichert?

Die Arbeitsrechtsschutzversicherung bezieht sich auf zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses bestehende Arbeits- oder Dienstverhältnisse. In der Regel gilt sie auch für eine geringfügige Beschäftigung oder eine Nebentätigkeit. Der Arbeitsrechtsschutz versichert gegen Kosten für Streitfälle, die mit der beruflichen Tätigkeit in Verbindung stehen. Das schließt Klagen gegen den Arbeitgeber oder Kollegen mit ein, aber auch Verteidigung gegen disziplinarische Maßnahmen oder Kündigung.

Welche Kosten werden übernommen?

Unsere Tools für Ihre Entscheidung: Was ein Rechtsstreit ohne Versicherung kostet, zeigt der Prozesskostenrechner – und welche Bausteine Sie wirklich brauchen, klärt der Bedarfs-Check in 60 Sekunden.

Die Arbeitsrechtsschutzversicherung übernimmt folgendes:

  • Kosten für den Anwalt und für das Gericht
  • Kosten für vom Gericht geladene Zeugen oder gerichtlich bestellte Gutacher
  • Kosten für Gerichtsvollzieher
  • Kosten der Gegenseite, wenn vom Gericht angeordnet
  • Kosten für Mediation (außergerichtliche Einigung)

Die Übernahme der Kosten erfolgt in der Höhe der in den ARB (Allgemeine Rechtsschutzversicherungsbedingungen)festgelegten Deckungssumme. Bei der Mediation wird für gewöhnlich ein Maximalbetrag pro Streitfall und pro Jahr festgelegt.

Welche Kosten werden nicht übernommen?

Folgende Kosten werden von der Arbeitsrechtsschutzversicherung nicht übernommen:

  • Kosten für Streitfälle, die ihren Ursprung bereits vor Versicherungsbeginn hatten (kein Arbeitsrechtsschutz rückwirkend)
  • Kosten für Streitfälle aus dem Kollektivarbeitsrecht
  • Kosten für Streitfälle, die auf vorsätzlichen Handlungen des Versicherungsnehmers basieren (beispielsweise fristlose Kündigung wegen einer mit der Arbeit in Verbindung stehenden Straftat)
  • Streitfälle ohne Erfolgsaussichten für den Versicherungsnehmer

Wann greift der Arbeitsrechtsschutz?

Generell gibt es keinen Arbeitsrechtsschutz ohne Wartezeit. In der Versicherungsbranche ist eine Wartezeit von 3 Monaten üblich. In der Praxis bedeutet das, wenn einem Arbeitnehmer die Kündigung droht und er schließt noch schnell eine Arbeitsrechtsschutzversicherung ab, werden die Kosten der Abwehr der Kündigung nicht von der Versicherung übernommen. Darüber hinaus zeigt sich bei einem Arbeitsrechtsschutz Vergleich, dass es keinen Anbieter gibt, der gar Arbeitsrechtsschutz rückwirkend anbietet. Die einzige Möglichkeit, Arbeitsrechtsschutz sofort zu erhalten, besteht beim nahtlosen Wechsel von einem Versicherer zum nächsten. Eine weitere Voraussetzung für den Arbeitsrechtsschutz sofort: beim Vorversicherer darf kein Schaden gemeldet worden sein.

Welche Risiken sind versichert?

Der Arbeitsrechtsschutz unterstützt Arbeitnehmer, Angestellte und Beamte auf vielen Gebieten:

  • Berufsrecht: Klagen gegen den Arbeitgeber wegen disziplinarischer Maßnahmen, ungerechtfertigte Kündigung, Versetzung, Probleme mit der Bezahlung (Lohn, Gehalt, Überstunden, Weihnachtsgeld, Provisionen, Boni) oder mit dem Urlaub.
  • Unterstützung wird auch bei Streitfällen mit Kollegen gewährt, beispielsweise bei Mobbing, Diskriminierung oder sexueller Belästigung
  • Recht auf Ausstellung eines Arbeitszeugnisses
  • Einklagen von Mutterschutz, behindertengerechter Arbeitsplatz und ähnliches
  • Disziplinar- und Standes-Rechtsschutz: unterstützt bei bestimmten Gruppen (beispielsweise Berufssoldaten, Ärzte, Polizisten, Beamte) das Vorgehen gegen Disziplinarstrafen.
  • Strafrechtsschutz: Verteidigung gegen Vorwürfe fahrlässig oder leichtsinnig begangener Straftaten (beispielsweise Verursachung eines Arbeitsunfalls durch Versäumnis der Prüfpflicht)
  • Ordnungswidrigkeiten-Rechtsschutz: Anfechtung von Ordnungsstrafen oder Bußgeldern, die der Versicherungsnehmer im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit erhält.

Rechtsbereiche der Rechtsschutzversicherung

Vom Arbeitsplatz bis zur eigenen Wohnung: Wählen Sie den Lebensbereich, den Sie absichern möchten.

Wie sinnvoll ist eine Arbeitsrechtsschutzversicherung?

Der Abschluss einer solchen Versicherung macht für die meisten Arbeitnehmer Sinn. Ausgenommen sind eventuell Personen, die kurz vor dem Eintritt in den Ruhestand stehen. Der Grund dafür ist eine Besonderheit des Arbeitsrechts. Bei einem Prozess beim Arbeitsgericht bzw. bei dem es um Arbeitsrecht geht, müssen beide Parteien in der 1. Instanz ihre Kosten selbst tragen. Diese Regelung trifft auch auf den Gewinner des Rechtsstreits zu. Wenn zum Beispiel ein Arbeitnehmer seinen Arbeitgeber wegen einer Abfindung verklagt, muss er, selbst wenn er den Prozess gewinnt, einen großen Teil der Summe als Anwalts- und Gerichtskosten wieder bezahlen. Eine Kündigungsschutzklage beim Arbeitsgericht kann schnell 3.000 – 4.000 € kosten, davon ca. 1.000 € allein für den Anwalt. Das Gericht setzt als Streitwert das Dreifache des Brutto-Monatsgehalts fest und basiert darauf seine Berechnung der Gebühren.

Da viele Ereignisse plötzlich und unvorhersehbar passieren (Krebserkrankung, Unfall, Wirtschaftskrisen), ist es besser durch eine Arbeitsrechtsschutzversicherung ausreichend geschützt und in der Lage zu sein, für sein Recht zu kämpfen. Die Arbeitsrechtsschutzversicherung übernimmt die Kosten.

Welche Zusatzoptionen gibt es?

Zu einer Arbeitsrechtsschutzversicherung können durch die Wahl eines Premium-Tarifs zusätzliche Versicherungsleistungen gebucht werden. Dazu gehören unter anderem:

  • Beratungs-Rechtsschutz bei Aufhebungsverträgen: Viele Aufhebungsverträge sind so formuliert, dass sie Nachteile für den Arbeitnehmer haben. Im Beratungs-Rechtsschutz kann der Aufhebungsvertrag überprüft und das weitere Vorgehen empfohlen werden. Je nach Anbieter werden in diesem Bereich anfallende Kosten von 250 – 1.000 € übernommen.
  • Schutz bei Insolvenz des Arbeitgebers: bei Insolvenz des Arbeitgebers kann es schnell zu einem Rechtsstreit kommen, wenn beispielsweise der Arbeitnehmer seinen Lohn einklagen muss. Die Arbeitsrechtsschutzversicherung übernimmt die Kosten für den Prozess.
  • Erweiterter Strafrechtsschutz: normalerweise übernimmt die Rechtsschutzversicherung nur die Kosten der Verteidigung, wenn es sich um ein fahrlässiges oder leichtsinniges Vergehen handelt. Der erweiterte Strafrechtsschutz zahlt auch beim Vorwurf einer vorsätzlichen Straftat. Dazu gehören beispielsweise Diebstahl, Hausfriedensbruch, Betrug, Unterschlagung oder Beleidigung. Erweiterter Strafrechtsschutz empfiehlt sich für Berufe mit viel Verantwortung, darunter medizinische Berufe, Polizisten, Feuerwehrleute, Pflegekräfte, Erzieher, leitendes Angestellte, Bankangestellte und andere.
  • Seniorentarif: Dabei handelt es sich eher um eine Sonderform des Arbeitsschutzes als um eine Zusatzoption. Der Bereich Arbeitsrecht wird an die Bedürfnisse der Ruheständler angepasst. Er gewährt Schutz bei geringfügiger Beschäftigung und schützt den Versicherungsnehmer in seiner Eigenschaft als Arbeitgeber von Hausangestellten (Reinigungs- und Pflegekräfte) vor Streitfällen mit den Beschäftigten.
  • Rechtsschutz bei außergerichtlichen Verfahren: mit einem Premium-Tarif bekommt der Versicherungsnehmer nicht erst die Kosten in einem Gerichtsverfahren erstattet. Die Arbeitsrechtsschutzversicherung springt bereits bei Einspruchs- und Widerspruchsverfahren ein. Typische Beispiele sind unter anderem der Kampf um die Anerkennung einer Erkrankung als Berufskrankheit oder um die Anerkennung eines Arbeitsunfalls.
  • Studienplatzklagen: Unterstützung bei der gerichtlichen Durchsetzung einer Zulassung zu einem bestimmten Studiengang. Dieser Bereich hast oft eine separate Wartezeit, die bis zu 5 Jahre betragen kann.

Was kostet eine Arbeitsrechtsschutzversicherung?

Diese Frage ist nicht leicht zu beantworten, weil der Bereich Arbeitsrecht nicht separat gebucht werden kann. Er ist entweder in einem Premium-Tarif als Komplettschutz oder Rundum Schutz enthalten oder muss zumindest zusammen mit dem Bereich Privatrecht gebucht werden.

Die beste Übersicht gibt ein umfassender Arbeitsrechtsschutz Vergleich.

Der Test sollte aktuell sein, weil sich die Angebote ständig ändern.

  • Singles können einen Kombi-Tarif aus Privatrecht und Berufsrecht bereits ab ca 14 € Monatsbeitrag oder 160 € Jahresbeitrag buchen.
  • Gute Familientarife (ebenfalls ein Kombi-Tarif aus Privatrecht und Berufsrecht) sind bereits für weniger als 18 € Monatsbeitrag oder unter 200 € Jahresbeitrag erhältlich.

Bei den Angaben handelt es sich um Beispiele. Ihnen liegt eine Rechtsschutzversicherung mit unbegrenzter Deckungssumme und einer Selbstbeteiligung zwischen 100 – 300 € zugrunde.

Worauf sollten Versicherungsnehmer bei einer Arbeitsrechtsschutzversicherung achten?

Es gibt keinen speziellen Arbeitsrechtsschutz Test, weil Berufsrecht nicht einzeln abgesichert werden kann. Unabhängige Organisationen wie die Stiftung Warentest, die Zeitschrift Finanztest oder die Rating-Agentur Franke & Bornberg und andere führen jedoch regelmäßig Tests von Rechtsschutzversicherungen durch, bei denen natürlich auch der Bereich Arbeitsrechtsschutz im Test inbegriffen ist.
Verbraucher sollten beim Arbeitsrechtsschutz Test auf folgende Punkte achten:

  • Deckungssumme: mindestens 500.000 €, besser noch unbegrenzt
  • Freie Wahl des Anwalts: Versicherungsnehmer können den Anwalt ihres Vertrauens selbst wählen und sind nicht an die Vorgaben der Versicherung gebunden.
  • Kostenlose Telefonberatung: Sie dient als erste Anlaufstelle bei Streitfällen, für Schadensmeldungen und Ratschläge über das weitere Vorgehen. Die Telefonberatung sollte nach Möglichkeit rund um die Uhr erreichbar sein.
  • Selbstbeteiligung: Die Selbstbeteiligung ist ein gutes Mittel, um die Höhe der Beiträge zu beeinflussen. Der Versicherungsnehmer sollte wählen können, ob er einen Tarif ohne oder mit Selbstbeteiligung möchte und falls ja in welcher Höhe.
  • Kurze Wartezeit: Manche Versicherungen bieten Arbeitsrechtsschutz mit einer Wartezeit von lediglich 3 Monaten an.
  • Schadensfreiheitsrabatt: Wer über einen bestimmten Zeitraum keinen Schaden meldet, kann von seiner Versicherung einen Rabatt erhalten. Oft geschieht das in Form einer fallenden Selbstbeteiligung. Mit jedem Jahr ohne Schadensmeldung wird die Selbstbeteiligung je nach Anbieter ganz oder zumindest teilweise reduziert.

Bei Tests von Kombi-Tarifen (kein spezieller Arbeitsrechtsschutz Test) unabhängiger Organisationen haben sich eine Reihe von Versicherungen durch gute Angebote hervorgehoben, die alle oder fast alle der oben genannten Punkte berücksichtigen:

  • Adam Riese
  • Advocard
  • DEVK
  • ERGO
  • Getsafe
  • Roland

Für den Ernstfall: Nach einer Kündigung bleiben nur 3 Wochen für die Kündigungsschutzklage. Unsere Checkliste „Kündigung erhalten – die ersten 21 Tage“ (kostenloses PDF) führt Sie durch alle Schritte und Fristen.

Fazit

Vor deutschen Arbeitsgerichten werden jedes Jahr fast 400.000 Streitfälle verhandelt. Da im Arbeitsrecht alle beteiligten Parteien in der 1. Instanz ihre Kosten selbst tragen müssen, ist eine Arbeitsrechtsschutzversicherung für fast jeden Arbeitnehmer sinnvoll. Sie übernimmt die Kosten einer juristischen Auseinandersetzung mit dem Arbeitgeber und hilft dem Arbeitnehmer, nicht nur Recht zu haben, sondern auch zu bekommen. Der Bereich Arbeitsrechtsschutz kann nicht separat gebucht werden, sondern nur zumindest in Verbindung mit dem Baustein Privatrecht oder als Komplettpaket. Bei der Auswahl des passenden Tarifs hilft ein Arbeitsrechtsschutz Vergleich.

Quellen & weiterführende Links

de.wikipedia.org/wiki/Rechtsschutzversicherung#Arbeits-Rechtsschutz

finanztip.de/rechtsschutzversicherung/arbeitsrechtsschutz/

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Häufige Fragen

Gibt es Alternativen zu einer Arbeitsrechtsschutzversicherung?

Ja, die gibt es. Eine Alternative zum privaten Arbeitsrechtsschutz stellt die Mitgliedschaft in der Gewerkschaft dar. Die Gewerkschaft kämpft für die Rechte ihrer Mitglieder. Sie ersetzt ihnen nicht nur einen Teil des Lohnausfalls bei einem Streik, sondern hat auch Verträge mit Anwälten für Arbeitsrecht abgeschlossen, die Gewerkschaftsmitglieder bei Streitfällen mit dem Arbeitgeber unterstützen. Die Kosten für diesen Service sind im Gewerkschaftsbeitrag enthalten.

Arbeitsrechtsschutzversicherung absetzen – geht das?

Ja, im Prinzip kann der Beitrag zur Arbeitsrechtsschutzversicherung von der Einkommenssteuer als Werbekosten abgesetzt werden. Es gibt dabei allerdings ein Problem. Der Beitrag muss separat angegeben werden. Das ist ein bisschen schwierig, weil es die Arbeitsrechtsschutzversicherung nur als Kombi-Tarif gibt. Genau für solche Fälle ist jedoch die Telefonberatung der Versicherung zuständig.

Kann auch die Versicherung den Vertrag kündigen?

Es ist durchaus möglich, dass nicht nur der Versicherungsnehmer, sondern auch die Versicherung den Vertrag kündigt. So etwas kann passieren, wenn die Versicherung zu stark in Anspruch genommen und ein Schadensfall nach dem anderen zur Regulierung eingereicht wird. Wo die Grenze liegt, ist von Gesellschaft zu Gesellschaft verschieden. Meist liegt sie bei 2 Schadensfällen pro Jahr. Um Probleme zu vermeiden, sollten Arbeitnehmer daher erst einmal versuchen, eine gütliche Einigung zu erreichen.

Wie kann beim Beitrag gespart werden?

Der Punkt ist, so wenig Beitrag wie möglich zu zahlen, ohne dabei Abstriche bei den Leistungen hinnehmen zu müssen. Das geschieht am besten durch die Wahl einer Selbstbeteiligung. Eine Selbstbeteiligung in Höhe von 150 – 300 € kann im Notfall noch getragen werden, bewirkt aber erheblich niedrigere Beiträge als Tarife ohne Selbstbeteiligung. Eine weitere Möglichkeit ist die jährliche Zahlungsweise. Sie verringert den Verwaltungsaufwand. Das belohnt die Versicherung mit ein paar Prozent Rabatt im Vergleich zu monatlichen Beiträgen. Dasselbe gilt auch bei einer längeren Vertragslaufzeit. Eine längere Bindung gibt der Versicherung Planungssicherheit, die mit Rabatt belohnt wird. Andererseits sollte sich der Versicherungsnehmer nicht zu lange binden, weil es für Neukunden immer wieder günstige Angebote gibt. In der Praxis ist eine Laufzeit von 1 – 3 Jahren ratsam.

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Dominic Offers

Redaktion · Experte für Rechtsschutzversicherungen

Dominic Offers prüft und aktualisiert die Inhalte dieses Portals regelmäßig. Sein Schwerpunkt: Rechtsschutzversicherungen verständlich erklären, Tarife fair vergleichen und Leser vor teuren Fehlentscheidungen bewahren.

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