Welcome to Humboldt Forum Recht
Humboldt Forum Recht (HFR) ist seit 1995 die
juristische Internetzeitschrift an der
Humboldt-Universität zu Berlin, herausgegeben von Studierenden und wissenschaftlichen Mitarbeitern.
Die in HFR veröffentlichten
Aufsätze verbindet, dass sie grundsätzliche und aktuelle Fragen an Recht, Rechtspolitik und Gesellschaft stellen und versuchen, eine Antwort zu geben. "Klassische" rechtliche Fragestellungen, also solche der drei Kerndisziplinen des Rechts, bilden dabei meist allenfalls ihren Ausgangspunkt. Zu den Verfassern zählen neben profilierten
Autoren der Rechtswissenschaft und verwandter Disziplinen solche aus Rechtspraxis, Politik und Wirtschaft. Ganz ausdrücklich spricht HFR aber auch den wissenschaftlichen Nachwuchs an und fordert ihn zum Einreichen publikationswürdiger Texte auf.
Sie finden hier unter anderem auch Informationen zu den
Beitragswettbewerben und zu der Möglichkeit, einen Beitrag in HFR zu
veröffentlichen.
Viel Freude beim Lesen!
New articles
- Gisbertz, Philipp:
Würde des Menschen - Würde des Tiers? (14-2011) - Normann, Christian:
Befreiung von Syndikusanwälten von der Versicherungspflicht in der allgemeinen Rentenversicherung (13-2011) - Rieth, Horst:
"Emmely" und der wichtige Grund zur fristlosen Kündigung - eine Nachbetrachtung (12-2011) - Wallrabenstein, Astrid:
Die Verfassungsmäßigkeit des jüngsten Atomausstiegs (11-2011) - Zeh, Juli:
Volkszählung „Zensus 2011“ (10-2011) - Normann, Christian:
Keine Erstattungsfähigkeit der Deckungsanfrage (9-2011) - Schilling, Theodor:
Der Beitritt der EU zur EMRK — Verhandlungen und Modalitäten (8-2011) - Hörauf, Dominic:
Schutz der Grundrechte durch oder vor Netzneutralität? (7-2011) - Heimann, Thomas:
Observing Network Neutrality (6-2011) - Paulus, Andreas L.:
Between Constitutionalization and Fragmentation - Concepts and Reality of International Law in the 21st Century (5-2011) - Braun, Stefan:
TVöD/TV-L: Stufenzuordnung und Mitbestimmung (4-2011) - Scholz, Peter:
Recht im Nahen und Mittleren Osten: Ausdruck moderner Staatlichkeit, Träger islamischen Erbes und Instrument autoritärer Regime (3-2011) - Braun, Stefan:
Die verdachtsunabhängige Kontrolle der Aufbewahrung von Waffen nach den Verschärfungen im Waffengesetz 2009 (2-2011) - Hoffmann, Graciela:
Formwirksamkeit der Abtretung von GmbH-Geschäftsanteilen (1-2011) - Merkel, Grischa / Roth, Gerhard:
Langzeitverwahrung von Gewalttätern (17-2010)
Read again
- Mayer, Franz C.:
Recht und Cyberspace (3-1997)
Der Beitrag von Franz Mayer gibt einen Überblick über die rechtlichen Probleme des Cyberspace. Darunter kann man heute Internet-Anwendungen im weiten Sinne verstehen. Die Lektüre verdeutlicht zum Einen die technische Entwicklung in den letzten 14 Jahren. Zum Anderen wird klar, dass sich einige rechtliche Probleme im Internet bereits damals abzeichneten. So wiess der Autor auf die Problembereiche Datenschutz und Persönlichkeitsrecht hin. - Zeh, Juli:
Justitia in Schlaghosen (3-1999)
„Die Welt verändert sich, die Regel bleibt. Das Leben, rasch und dynamisch voranschreitend in seiner unendlichen Vielfalt zieht an seinen Füßen den statischen Betonklotz rechtlichen Regelwerks...“. In einem weiten Bogen vom begrenzten staatlichen Regelungsakt über das multilaterale Recht der Völker bis zur entgrenzten Normativität des Internets beschreibt die Autorin die gegenseitige Bedingtheit von Statik und Dynamik zum einen als Entstehungsquelle, zum anderen aber auch als Erhaltungsgarantie des Rechts. - Schröder, Rainer / Bär, Fred:
Theorie vom BGH-Richter und sinner Fru (1-1997)
Obwohl die Schuldrechtsreform im Jahre 2000 für die Ersatzfähigkeit immaterieller Schäden inzwischen neue dogmatische Strukturen geschaffen hat, sind die Ausführungen von Schröder/Bär zur Kommerzialisierung entgangener Gebrauchsvorteile an Kfz nach wie vor eine Bereicherung für den juristisch und sozial problembewussten Leser. Die fachlich treffsichere Auseinandersetzung der Autoren mit der „zivilrechtlich säkularisierten Rache“ besticht vor allem durch erfrischende und kluge Distanz zur eigenen Profession. Siehe da: Nicht alle Schriften werden durch einen Handstreich des Gesetzgebers zu Makulatur!