In seinem Beitrag begründet Alfredo Märker zunächst, warum wir heutzutage überhaupt über Gerechtigkeit nachdenken dürfen und müssen, insbesondere also kein Grund besteht, den Gerechtigkeitsanspruch von vornherein aufzugeben. Auch global lasse sich - trotz aller Zweifel, Bedenken und Schwierigkeiten - Gerechtigkeit einfordern. Das Streben nach einem Mindestmaß an globaler Gerechtigkeit müsse schließlich auch auf Seiten der mächtigeren Staaten nicht nur um der Gerechtigkeit selbst willen erfolgen, es liege vielmehr auch in ihrem wohlverstandenen Interesse. Als gegenwärtig zentrales Erfordernis globaler Gerechtigkeit sieht Alfredo Märker die Stärkung des Rechts an, ein Stoppen und Umkehren des andauernden Prozesses internationaler Entrechtlichung.
Schlagworte
4. Beitragswettbewerb | Entrechtlichung | Gerechtigkeit | Globale Gerechtigkeit | Globalisierung
Zitierempfehlung
Alfredo Märker, HFR 2003, S. 7 ff.
Verlinkungsempfehlung
http://www.humboldt-forum-recht.de/deutsch/2-2003/index.html
Bearbeitet von Wolfgang Zenker