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ISSN 1862-7617
Publikationen - Rezensionen - 2-2013
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Katharina Reich

Ferdinand von Schirach: Der Fall Collini


Kurzfassung der Autorin

Portrait des AutorsBereits zwei Bestseller hat der Berliner Strafverteidiger Ferdinand von Schirach in den letzten Jahren veröffentlicht, 2009 den Erzählband „Verbrechen“ und 2010 den Band „Schuld“. Darin erörtert er grundlegende Fragen seines Berufsstands: Wann ist jemand schuldig? Wie lässt sich Schuld messen? Jetzt hat der Autor seinen ersten Roman vorgelegt. „Der Fall Collini“ beginnt mit einem Mord im Berliner Luxushotel „Adlon“: Viermal schießt der Täter auf den Hinterkopf des 85-jährigen Jean-Baptiste Meyer und zertritt ihm dann wie besessen das Gesicht. Collini wartet in der Lobby auf seine Festnahme und ist sofort geständig. Es bleibt die Frage des Motivs. Fortan rätseln Polizei und Staatsanwaltschaft, welche Verbindung zwischen dem erfolgreichen und hochangesehenen Opfer und Fabrizio Collini besteht, einem kürzlich verrenteten Werkzeugmacher bei Mercedes-Benz.

Der junge Anwalt Caspar Leinen wird als Pflichtverteidiger für Collini bestellt und beginnt seinen ersten großen Fall. Er hadert mit sich: Der Fall erscheint ihm aussichtslos, bis er schließlich eine ungeheuerliche Erklärung in der deutschen Geschichte findet.

Ferdinand von Schirach: „Ein Gerichtsverfahren ist keine Trauerveranstaltung. Es ist ein Kampf, da geht es auch laut zu!“

Ferdinand von Schirach
„Der Fall Collini“. Roman.
Piper Verlag, München 2011,
198 Seiten, geb., 16,99 Euro.


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Kategorie
Belletristik

Schlagworte
Anwalt | Caspar Leinen | Collini | Dreher-Gesetz | Drittes Reich | Ferdinand von Schirach | Justiz | Mandant | Mandat | Nationalsozialismus | Rechtsanwalt | Schirach | Schuld | StGB | § 50 StGB | Strafbarkeit | Strafgesetzbuch | von Schirach

Zitierempfehlung
Katharina Reich, HFR 2013, S. 11 ff.

Verlinkungsempfehlung
http://www.humboldt-forum-recht.de/deutsch/2-2013/index.html

Bearbeitet von Peter Schmidt