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ISSN 1862-7617
Publikationen - Aufsätze - 9-1999
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Dr. Ulrich R. Haltern, LL.M. (Yale)

Musik (und Recht) heute


Kurzfassung der Herausgeber

Portrait des AutorsEs liegt nicht unmittelbar auf der Hand, daß es zwischen Recht und Neuer Musik fruchtbare Parallelen geben könnte. Der vorliegende Essay bemüht sich dennoch um eine vergleichende Studie, die auf vereinfachende Analogien verzichtet und in der Tradition der law and literature-Bewegung steht. Ausgangspunkt ist die Tatsache, daß es sich sowohl bei Recht als auch bei Musik um Praktiken handelt, die zum einen Interpretationen und anschließende "Aufführungen" voraussetzen, und die zum anderen im kulturellen Kontext der späten Moderne situiert sind. Beide Praktiken müssen dementsprechend vor dem Hintergrund ihrer gesellschaftlichen Umwelt beobachtet und verstanden werden. Hauptthese des Beitrages ist, dass eine solche Kontextanalyse zur Ablösung alter Absolutismen durch eine neue Polyphonie geführt hat - sowohl im Recht als auch in der Musik. Die wissenschaftliche Reflexion von Recht hat dies noch nicht ausreichend zur Kenntnis genommen.


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Inhaltsverzeichnis

Kategorie
Rechtstheorie

Schlagworte
Law and Literature-Bewegung | Musik | Polyphonie | Rechtsprechungsminimalismus

Zitierempfehlung
Ulrich R. Haltern, HFR 1999, S. 111 ff.

Verlinkungsempfehlung
http://www.humboldt-forum-recht.de/deutsch/9-1999/index.html

Bearbeitet von Robert Heine