Versicherungen online verkaufen – ein Leitfaden

Versicherungsmakler

Kundenservice und gute Produkte sind in der Regel notwendige Ausgangsfaktoren für den Verkauf von Produkten. Der Unterschied zwischen guten und schlechten Verkäufen liegt jedoch darin, zu verstehen, dass der Kunde in der Lage sein muss, das Produkt unter Tausenden von anderen zu finden.

In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie die Sichtbarkeit im Internet zum Verkauf von Versicherungen nutzen und wie Sie den Versicherungsvertrieb auf das nächste Level heben.

Schritt für Schritt zum Online-Versicherungsverkauf

Heutzutage verkaufen Versicherungsmakler online von zu Hause aus Versicherungen an verschiedene Kunden weltweit. Die meisten glauben, dass ein begehrtes Produkt dafür ausreicht. Doch was, wenn es mehr braucht als ein gutes Angebot?

Mehr als zwei Drittel aller Kunden googeln ein Produkt, bevor sie eine Entscheidung treffen. Die meisten davon haben jedoch keine Ahnung, was sie brauchen, wenn sie beispielsweise nach einer Versicherung suchen. Selbst wenn eine Versicherungsgesellschaft also die besten Tarife und den besten Versicherungsschutz bietet, erfahren Kunden das nur, wenn diese Gesellschaft in der Google-Suche auftaucht und die relevanten Informationen direkt auf der Startseite der Gesellschaft zu finden sind.

Deshalb sollte jedes Unternehmen mit der Optimierung seiner Website beginnen, um die Kundengewinnung zu sichern, bevor es überhaupt über das Thema Kundenbindung nachdenkt. Darüber hinaus sollten Unternehmen proaktive Maßnahmen ergreifen, um sich auf potenzielle Cyberangriffe vorzubereiten.

Website-SEO

Keywordrecherche

Die Suchmaschinenoptimierung der Website beginnt mit einer gründlichen Analyse der abzudeckenden Keywords. Jede Nische hat ihre eigene Keyword-Zusammenstellung, die die Suchintention der Zielgruppe widerspiegelt. Wenn beispielsweise die Website einer Versicherungsgesellschaft nicht auf versicherungsbezogene Keywords ausgerichtet ist, sind die Kunden verwirrt und Suchmaschinen werden sie nie weit oben in den Suchergebnissen platzieren.

Wenn Sie verstehen möchten, welche Keywords die Website abdecken sollte, und dabei auch das Suchvolumen und die Schwierigkeit im Blick haben möchten, empfiehlt sich das Keyword-Vorschlagstool von SE Ranking. Dieses Tool geht sogar noch einen Schritt weiter und bietet zusätzliche Vorschläge für verwandte, ähnliche und noch spezifischere Keywords mit geringem Suchvolumen und klarerer Suchintention. Dadurch sparen Sie Zeit und bekommen Möglichkeiten aufgezeigt, die Sie übersehen oder nicht in Betracht gezogen haben.

Wettbewerbsanalyse

Eine Ihrer Kernaufgaben besteht in der Überprüfung der Performance Ihrer Mitbewerber. Mittels der Wettbewerbsforschung können Sie die besten SEO-Praktiken überprüfen und Lücken in Ihrer Strategie schließen. So können Sie herausfinden, für welche Keywords Ihre Konkurrenten ranken und welche Keywords den meisten Traffic auf ihre Websites bringen. Sie können beispielsweise die Ihrer Meinung nach besten Unternehmen im Versicherungsbereich finden und sehen, wie es um deren SEO bestellt ist. Nach der Analyse können Sie die Keywords finden, durch die Ihre Konkurrenten in die obersten Positionen der Suchergebnisse geklettert sind, und diese selbst abdecken.

Es gibt auch indirekte Konkurrenten, die möglicherweise keine Konkurrenz auf dem Markt darstellen, aber in den SERPs (Suchmaschinen-Ergebnisseiten) mit Ihnen konkurrieren könnten. Das bedeutet, dass sie für dieselben Keywords wie Sie ranken. Auch diese Seiten sollten Sie überprüfen und ihre Inhalte, ihre Länge, Metatags, ihr Design usw. analysieren. Darüber hinaus können Sie überprüfen, welche Beträge Ihre Konkurrenten für Werbeanzeigen mit bestimmten Keywords für Versicherungen bezahlen, die für Ihr Unternehmen interessant sein könnten.

Benutzerfreundliche Website-Struktur

Ein weiterer wichtiger Punkt bei der Suchmaschinenoptimierung ist das Erstellen einer benutzerfreundlichen Website, da auch die Benutzererfahrung Ihr Ranking beeinflusst. Die Website sollte so gestaltet sein, dass sie sich dem Kunden innerhalb der ersten Sekunden der Interaktion erschließt.

Die Website sollte über interne Links zu den informativsten Artikeln verfügen, die den Leser vom Kauf des Produkts überzeugen können. Spezifische Schaltflächen für die Zahlungsseite, den Blog und Seiten wie „Über das Unternehmen“ sollten oben auf jeder Seite leicht zugänglich sein.

Technische Performance

Niemand möchte auf eine Website klicken und ewig warten, bis sie sich öffnet, beim Navigieren auf der Website auf Fehler stoßen oder eine Absturzmeldung erhalten. Wenn Ihre Webseite nicht innerhalb von 2–3 Sekunden lädt, kann es schwierig werden, in den Suchergebnissen weit oben zu erscheinen, da die Seitenladezeit als Rankingfaktor gilt.

Wenn Ihre Website nicht für mobile Nutzer optimiert ist, verlieren Sie möglicherweise zwei Drittel aller Benutzer, die mit dem Handy suchen. Deshalb sollte jedes Unternehmen an seiner Website arbeiten, um das Kundenerlebnis ständig zu verbessern und zu optimieren.

Inhalte

Der nächste Schritt bei der Entwicklung einer Plattform für effektive Versicherungsverkäufe besteht darin, die Website mit ansprechenden Inhalten zu füllen. Diese Inhalte müssen die bei der Recherche gefundenen Keywords abdecken und einfache Antworten auf Kundenfragen zu Versicherungen oder anderen damit zusammenhängenden Themen bieten. Jeder Artikel sollte originell sein und wertvolle Einblicke in Ihren Tätigkeitsbereich bieten. Es muss nicht immer um Versicherungen gehen, aber es muss in irgendeiner Weise mit dem Thema in Verbindung stehen und gegebenenfalls Ihre Dienstleistung erwähnen.

Durch das Hinzufügen von informativen Bildern, Videos und Statistiken wird der Artikel für Kunden ansprechender und die Botschaft, die Sie vermitteln möchten, bleibt dem Nutzer möglicherweise länger im Gedächtnis. Dies könnte auch Ihre Website für das Publikum attraktiver machen und sich auf die Googles Entscheidung auswirken, sie in der Liste der Suchergebnisse weiter oben zu platzieren.

Verbesserter Kundenservice durch Chatbots

Kunden konsumieren Informationen auf Websites aus verschiedenen Gründen unterschiedlich. Ihre Website sollte jedoch darauf ausgerichtet sein, Leads zu generieren, um den Umsatz zu steigern, koste es, was es wolle. Es hat sich als kosteneffizient erwiesen, Chat und Chatbots zu nutzen, um Leads zu generieren und Kunden zu überzeugen, die sich verloren fühlen.

Viele Kunden wissen nicht, wonach sie suchen, da ihnen meist das nötige Fachwissen fehlt, um eine Versicherung, wie beispielsweise eine Rechtsschutzversicherung, abzuschließen. Deshalb kann ein Chatbot einfache Antworten auf häufig gestellte Fragen geben und bietet in der Regel die Möglichkeit, eine echte Person zu kontaktieren, wenn der Kunde weiterhin Hilfe benötigt.

Social Media

Versicherungsunternehmen können den Einsatz von Social Media in Betracht ziehen, um ihre Online-Präsenz zu erhöhen. Social-Media-Marketing kann Versicherungsunternehmen dabei helfen, die Markenbekanntheit zu steigern, die Beziehung zu ihren Kunden zu stärken oder wiederherzustellen und Traffic auf ihre Website zu lenken.

Plattformen wie Facebook, Linkedin, Instagram oder X/Twitter könnten großartige Orte sein, um eine Online-Community rund um Ihr Unternehmen aufzubauen, Ihre potenziellen Kunden mit spannenden Inhalten zu begeistern und über Kommentare oder Direktnachrichten mit ihnen zu kommunizieren.

Kundenfeedback

Kundenfeedback ist eine Form von Social Proof, der Kunden bei der Kaufentscheidung mehr Sicherheit gibt. Es kann auf Ihrer Website oder auf einer Bewertungsseite eines Drittanbieters platziert werden.

Auf diese Weise zeigen Sie Ihren potenziellen Kunden, dass andere Menschen Ihnen vertrauen und dank Ihrer Dienstleistungen Erfolgsgeschichten schreiben.

Kundenfeedback kann auf verschiedene Weise präsentiert werden: Testimonials, Bewertungen, Trust-Badges anderer maßgeblicher Organisationen und sogar Fallstudienartikel in Ihrem Blog. Sie können auch Informationen darüber hinzufügen, wie viele Personen sich bereits für Ihre Dienstleistungen entschieden haben, wie viele Jahre Ihr Unternehmen bereits tätig ist, sowie andere reale Fakten und Zahlen, die den Kunden von Ihrer Zuverlässigkeit überzeugen.

Bezahlte Werbeanzeigen

Wenn Sie das Budget Ihres Unternehmens im Hinterkopf behalten, gibt es eine Abkürzung: Kaufen Sie Google-Anzeigen für die Keywords Ihrer Wahl. Diese Option ist zwar kostspielig, kann aber die Website in den organischen Ergebnissen nach oben bringen, sodass sie im Vergleich zu den Websites, die nicht für Anzeigen bezahlt haben, höhere Beachtung findet. Bezahlte Anzeigen sind zwar eine kurzfristige Strategie, können aber zu hohen Konversionsraten führen.

Wenn Sie eine Anzeigenkampagne für diejenigen Keywords schalten, die Ihrer Meinung nach die von Ihnen abgedeckte Kundenintention zeigen, können Sie unzählige Leads generieren. Dafür muss das Unternehmen relevante Keywords finden, die auf die Bedürfnisse der Kunden abzielen, und eine relevante Website bereitstellen, die deren Interessen abdeckt.

Markentreue

Was eine normale von einer legendären Website unterscheidet, ist deren Fähigkeit, mit Kunden in Kontakt zu treten und eine Community rund um ihre Marke aufzubauen. Neben einem hervorragenden Service und eben solchen Versicherungsprodukten sollte Ihre Website als Portal für Ihre Gedanken und Ideen dienen, das nicht nur die Vision des Unternehmens erklärt, sondern auch den Kunden hilft.

Erfahrungsberichte und Expertentipps können für Kunden ebenso nützlich sein wie für Sie, indem sie die Kundenbindung an Ihre Marke stärken. Daher dienen Meetings, Seminare, Expertentouren und andere Events zur Weiterbildung der Kunden nicht nur dazu, den Versicherungsumsatz zu steigern, sondern sind auch Teil der sozialen Verantwortung des Unternehmens.

Fazit

Kurz gesagt: Der beste Weg, Versicherungen zu verkaufen, liegt nicht nur im Verkauf. Der Kunde muss Sie über das Internet finden können, und die Website sollte die Nutzer mit verschiedenen Designs und Funktionen ansprechen. Um sicherzustellen, dass Kunden die Website finden können, ist es wichtig, an ihrer Suchmaschinenoptimierung zu arbeiten. Ebenso wichtig ist es jedoch, mit den Kunden in Kontakt zu treten, ihr Feedback zu berücksichtigen, mit der Gemeinschaft zu kommunizieren und Vertrauen aufzubauen.

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